Derzeit für viel um die Lizenzbestimmungen für Datensätze der öffentlichen Hand in Deutschland diskutiert. In dieser Diskussion wird unter anderem angemahnt, die international etablierten Standards, sprich Creative Commons, einzusetzen. So habe ich mir die Frage gestellt, inwiefern die Creative Commons Lizenzen als Standard etabliert sind.

In Anwendung der Methode von Paul Miller vom 11 Juli 2012, der http://datahub.io/ analysiert hat, habe ich die Methode auf

  • http://publicdata.eu
  • http://publicdata.eu
  • http://publicdata.eu
  • angewendet.

    Folgendes hat die Analyse ergeben:

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    About the author: Ina Schieferdecker

    7 Comments

    1. Danke für die Übersicht und das Hochladen der Ergebnisse. Leider ist nicht ganz klar, ob die Ergebnisse ebenfalls unter der CC-BY 3.0 stehen, wie dieser Artikel. Das Hinzufügen der Lizenz bzw. Nutzungsbedingungen auf der Seite(n) mit dem Link würde hier Klarheit schaffen.
      Bei dem Diagramm zu offenen, beschränkten und nicht spezifizierten Lizenzen in UK scheint ein Fehler unterlaufen zu sein: 9% OPEN, 91% RESTRICTED, 0% UNASSIGNED. Die Daten widersprechen dem einleitenden Text “[…] Es könnte auch ein Grund für den sehr hohen Anteil an offenen Lizenzen sein”. Eine Rechnung anhand der bereitgestellten Ergebnisse (http://open-data.fokus.fraunhofer.de/?attachment_id=2190) ergab: Open: 84,9 % Restricted: 1,8 % Unassigned: 13,3 %

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    2. Und danke fuer das positive Feedback zur Statistik. Transparenz zu Open Data wird hilfreich sein, den Detailblick auf und Trendanalysen zu Open Data in Government zu haben.

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    3. Schönes Statistik! Doch was ist die Aussage? Weil andere Nationen Datensilos bauen, ist es eine gute Idee das auch in Deutschland zu machen? Es geht ganz schlicht und einfach um Interoperabilität! Und nationale Lizenzlösungen sind da schlicht und einfach der falsche Weg. Das wissen alle die sich mit Lizenzen befassen.

      Das in den diversen Datenportalen teilweise auch Kraut und Rüben herrscht, kann doch nicht den Maßstab für Deutschland setzen! Wir brauchen folgendes: a) qualitativ hochwertige Daten die für potentielle Nachnutzer tatsächlich interessant sind, diese Daten müssen b) in maschinenlesbaren Formaten vorliegen (technische Offenheit/Interoperabilität) und c) unter Lizenzen stehen die die Nachnutzung auch zu kommerziellen Zwecken ermöglicht (rechtliche Offenheit/Interoperabilität).

      Die für das Bund-Länder-Portal govdata.de vorgeschlagenen Lizenzen (https://github.com/fraunhoferfokus/ogd-metadata/tree/master/lizenzen) sind 100% unbrauchbar! Selbst die vermeintlich offene “Attributions-Variante” führen dazu, dass deutsche Verwaltungsdaten nicht mit anderen Daten die offen Lizensiert sind (z.B. Creative Commons CC-0 oder CC-BY) kombiniert werden können. Warum das so ist haben wir hier wie an anderer Stelle ausführlich erklärt: http://not-your-govdata.de/

      Die einzig sinnvolle Lösung ist die Verwendung von Public Domain (was nach §5 Urheberrecht für den Großteil von PSI (Public Sector Information) gelten könnte) oder offenen Lizenzen, die eine hohe Interoperabilität mit anderen offenen und international anerkannten Lizenzen aufweisen. Eine Liste solcher Lizenzen gibt es hier: http://opendefinition.org/licenses/

      Man sieht auf den ersten Blick, dass weder die nationale Lizenz aus Großbritannien noch die aus Frankreich, oder aus anderen Ländern dort auftauchen. Wieso? Weil solche Insellösungen eben ungeeignet für offene Daten und deren Nachnutzung sind. Punkt. Daran ändern auch diese Statistiken nichts.

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      • Hallo Daniel, das ist eine Bestandserhebung. Eine Bewertung ist aus verschiedenen Perspektiven möglich, die von den jeweiligen Experten zu ziehen wären. Dabei ist gut zu wissen, dass die CC-Lizenzen genutzt werden, aber noch grosses Potential nach oben haben. Das ist ein Beitrag, diesen Stand zu vermitteln. Eine Diskussion zu den Inhalten und der Nutzung von Lizenzen in Deutschland ist an anderer Stelle und mit anderen zu fuehren.

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        • Die Bestandserhebung ist selektiv und kann auf diese Weise natürlich nur das gewünschte Bild wieder geben, dass im Rahmen von DataGov.de wohl gerne gesehen werden möchte.
          Dringend notwendig ist eine Ausdehnung der Basisdaten und eine weitreichende globale Erhebung, nicht etwa eine Beschränkung auf die Lizenzen aus Portalen ausgewählter europäischer Nachbarstaaten. Lizenzen machen halt vor Grenzen, offene Daten jedoch nicht!
          Creative Commons führt beispielsweise Buch über die Nutzung von CC-Lizenzen http://wiki.creativecommons.org/Government_use_of_Creative_Commons
          Da ist doch zu fragen, warum diese Beiträge zur Bestandserhebung von unerwünschten Lizenzen anderer nicht einmal erwähnt werden. Dass DataGov.de der “Lizenzeritis” Vorschub leisten will, scheint mir eine nahe liegende Folge zu sein. Aber so auch noch ein empirische Fundament für eine Rechtfertigung finden zu wollen, das kann nicht gelingen. Alles, was dabei heraus kommen kann, ist die Bestätigung einer Hypothese in der Form “Die anderen sind genauso desensibilisiert wie wir und daher haben wir Recht.”

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          • Haben Sie vielen Dank fuer den interessanten Link. Die im Blog wiedergegebene Bestandserfassung ist nur selektiv in Bezug auf die Verfuegbarkeit der Zahlen zum Datenbestand und der jeweils genutzten Lizenzen nationaler Datenportale – und einfach der Zeit geschuldet, die mir persönlich für die Arbeit daran zur Verfügung steht. CKAN macht es einfach, andere Technologiebasen erschweren es. Es wuerde mich jedenfalls sehr freuen, wenn die Bestandserfassung um aktuelle, verifizierbare Zahlen anderer nationaler Datenportale ergaenzt werden wuerde.

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